Folgen einer Pandemie
Informationen zur Pandemie
In betroffenen Gebieten hat die Weltgesundheitsorganisation sogenannte Feld-Epidemiologen entsandt. Diese haben die Aufgabe die aktuellen Übertragungswege und Entwicklungen des Virus zu beobachten. Für den Fall massiver Ausbrüche des Virus wurden in einigen Staaten Krisenpläne erarbeitet. In Japan beinhaltet der Notfallplan die Zwangsverlegung von Erkrankten in Hospitale , Schließung von Schulen und das Verbot großer Versammlungen. Die Volksrepublik China und Australien will sogar eine komplette Schließung der Landesgrenze und Einstellung des Luftzverkehr ins Ausland, in Falle eines Notfalles, veranlassen.
Notfallplan für Deutschland
Als unzureichend wird auch die Notplanung in Deutschland kritisiert, auf Grund von Kompetenz- und Finanzierungsstreitigkeiten zwischen Bund und Ländern. Auswirkungen hat das insofern das die laut WHO-Empfehlenen 25% sondern nur für 10% der Bevölkerung antivirale Medikamente vorrätig gehalten werden. Die hessische Sozialministerin kündigte Mitte Februar 2006 an, das man danach strebe , bis Mitte 2007 für 30% der Bevölkerung Medikamente zu bevorraten. Außerdem werde man Krankenhäuser besonders mit antivirale Medikamenten versorgen, da die im Falle einer Influenza-Pandemie vorrangig Grippekranke versorgen sollen. Das Robert Koch-Institut hat auf Grundlage von Abschätzungen mehrere Szenarien, für Deutschland, für die Folgen einer Pandemie entwickelt. Wo bei die schlimmste über 21 Millionen zusätzliche Arztbesuche und bis zu 160.000 Tote vorraussagt. Jedoch wird eine mittlere Variante als eher realistisch angesehen, die dennoch mit ca. 100.000 Todesfällen rechnet. Auch deutsche Firmen werden kritisiert noch nicht ausreichend auf Maßnahmen zur Betriebsfortführung vorbereitet zu sein. In der Schweiz dagegen soll ab 2006 das Pflichtlager mit antiviralen Medikamenten aufgefüllt sein, somit ständen genügend Medikamente zur Verfügung.

