Vogelgrippe H5N1
H5N1 in Japan
22.01.2007
In Japan wurde bei einem Test in der südwestlichen Präfektur der H5N1 Erreger festgestellt. Laut offiziellen Informationen gibt es jedoch keine Berichte über eine Erkrankung bei einem Menschen. Die Berichte aus Asien vermehren sich jedoch, so hat sich im Süden des Kontinents ein 37-jähriger Landwirt mit dem gefährlichen Virus angesteckt. Seit dem ersten erfassten Ausbruch der Krankheit beim Menschen sind bisher 267 Fälle aus 10 Ländern bekannt. 161 der Betroffenen sind jedoch schon seit 2003 an derm Virus gestorben.
Zwei Opfer in Ägypten
27.12.2006
Eine 30 jährige Frau und ein 15 jähriges Mädchen sind in Ägypten an der Vogelgrippe gestorben. Bei beiden wurde der H5N1 Virus gefunden, somit steigt die Zahl der Opfer in Ägypten auf neun.
Ausbruch in zwei Provinzen
22.12.2006In der südlichen Provinz Bac Lieu und Ca Mau im Mekong-Delta in Vietnam gab es trotz 125 Millionen geimpften Tieren, zwei Erkrankungen von Zuchtvögeln an dem H5N1 Virus. Um ein Übergreifen der Grippe auf andere Tiere zu verhindern, wurden bereits 7000 Geflügel vorsorglich gekeult. Um wenigstens dem ganzen etwas positives abzugewinnen, die beiden Zuchtvögel waren nicht unter den bereits geimpften Tieren.
Zum Glück nichts neues von der Vogelgrippe
12.12.2006Es ist sehr still um die Vogelgrippe geworden, am Anfang des Jahres war in allen Medien zu hören und zu lesen, das der Virus auf den Menschen übergehen kann und man nicht einmal mehr in den Urlaub fahren sollte. Es ist zwar nicht mehr in den Nachrichten, aber leider infizieren sich in Asien immernoch Menschen an dem H5N1 Virus. Auch wenn der Virus in Mitteleuropa zur Zeit nicht verbreitet ist, warnen die Experten vor einem erneuten Ausbruch der Vogelgrippe bei uns, da der Virus gerade in den kalten Monaten sich schneller verbreitet.
H5N1 Pandemie unterschätzt
18.09.2006Nach neusten Schätzungen der Weltbank könnte eine ausbrechende Vogelgrippe Pandemie bis zu 2 Billionen US-Dollar kosten. Auch die Weltgesundheitsorganisation warnt vor einem vorgegaukelten Sicherheitsgefühl. Den sollte der Vogelgrippe-Virus H5N1 mutieren und sich an den menschlichen Organismus anpassen, würde das nicht nur Millionen von Toten weltweit fordern sondern auch die wirtschaftlichen Schäden wären enorm hoch. Vorerst rechnete man mit einem Schaden von ca. 800 Milliarden Euro. Aktuelle Berechnungen lassen diese Zahl aber weit hinter sich. Jim Adams, Chef der Vogelgrippe- Taskforce der Weltbank, sagte das es notwendig sei auf Grund dieser Schätzungen Programme zur Vorsorge einer Vogelgrippe- Pandemie zu Entwickeln und vor allem die Öffentlichkeit besser zu informieren. Die Weltgesundheitsorganisation warnt davor das Thema zu verharmlosen, da das Problem immer noch vorhanden sei und nicht totgeschwiegen werden dürfte.
Impfstoff wurde erfolgreich an Menschen getestet
08.09.2006In China wurde eine neuer Impfstoff gegen die Vogelgrippe erfolgreich an 120 Menschen getestet, dabei bildeten alle Probanden Antikörper gegen die gefährlicht Tierseuche. Bitterer Beigeschmack bei den Test im Pekinger Krankenhaus, da der Grippevirus sich ständig verändert, ist noch unklar ob er bei einem weltweiten Einsatz den infizierten Menschan auch wirklich Schutz bieten kann.
Allgemein
Aviäre Influenza oder Geflügelpest ist eine in der veterinärmedizinischen Literatur und in der Tierseuchengesetzgebung benannte Viruserkrankung bei Vögeln, die Umgangssprachlich auch als Vogelgrippe bezeichnet würd. Anfangs wurde der Begriff Vogelgrippe für Unterformen dieser Erkrankung verwendet, die durch den Virus-Subtyp Influenza A/H5N1 verursacht wurde. Die Vogelgrippe ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die wie alle Geflügelkrankheiten durch Influenzaviren verursacht wird. Es gab in den letzten Jahren vereinzelt Fälle bei denen die Viren auch auf Säugetiere und auf Menschen übertragen wurden. Somit handelt es sich bei dieser Erkrankung um eine Zoonose.
Vogelgrippe-Virus Aufbau
Der Virus selbst, als Influenza A/H5N1 bezeichnet, besitzt insgesamt 12 Proteine und hat einen Durchmesser von ca. 100 Nanometer (1 Nanometer steht für ein milliardstel Meter). Der Virus besteht aus insgesamt 14.000 genetischen Bausteinen.
Lebensdauer des H5N1-Virus
In der Außenwelt ist der Erhalt der Infektionsfähigkeit des Erregers nicht groß. Aber das Virus kann geschützt durch organisches Material, wie zum Beispiel Körpersekrete oder Kot insbesondere bei niedriegen Temperaturen mehere Monate überstehen. Im Allgemeinen bleiben dei Viren ca. 105 Tage in Flüssigmist, 30 - 35 Tage in Kot und Geflügelfleisch sowie bei 4°C gelagerte Eiern infektiös. Jedoch ist eine Übertragung des Erregers bei durchgegarten Geflügel- und Fleischprodukten nach bisherigen Erkenntnissen ausgeschlossen.
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